Deine News für die Musik-Szene auf Muzik23! Klick hier.

Freitag, 10 September 2010
4.2.6 Die spirituelle Dimension Drucken E-Mail
Geschrieben von Frank Doerr   
Freitag, 15 April 1994

Meditation, Intuition und Synchronizität

sind Bestimmungsmerkmale der GI, die die Öffnung in transzendente Erlebnisräume hinein kennzeichnen.  "In die eigene Mitte kommen, ins Innere spüren und Hören ist Ausgangspunkt aller Improvisation." (KAPTEINA, 1988, 91) Deshalb müssen Spieler eine meditative Einstellung einnehmen, um improvisieren zu können.

Die Intuition, die Vorrang hat

vor bewußter Planung, ist etwas, das jenseits der Persönlichkeit des Menschen liegt (vgl. Hazrat Inayat KAHN bei HAMEL, 45). Zum Punkt der Synchronizität habe ich im Kapitel 3.3. schon Genaueres gesagt.

"In der improvisierten Musik gelingt es den Spielern, die über ihre diesseitige und empirische Existenz hinausweisenden Ängste, Sehnsüchte, Fragen und Antworten angemessen zu artikulieren. (...) Gruppenimprovisation ist nach allem Gesagten ein musikalischer Erlebnisbereich, in dem ästhetisches Handeln, musikalisches, soziales und politisches Lernen, individuelle Entwicklung und Heilung sowie Transzendenzerfahrung gleichzeitig, vielfältig aufeinander bezogen und an der aktuellen Lebenssituation der musizierenden Menschen orientiert geschehen." (KAPTEINA, 1988, 93)
» Keine Kommentare
Es gibt bisher noch keine Kommentare.
» Kommentar schreiben
E-Mail (wird nicht veröffentlicht)
Name
Titel
Kommentar
 verbleibende Zeichen
Captcha Image Code neu generieren, falls er unlesbar sein sollte
 
< zurück   weiter >

Start arrow Artikel arrow Diplomarbeit Musikalische Gruppenimprovisation arrow 4.2.6 Die spirituelle Dimension
Hauptmenu
Start
News
Artikel
Rezensionen
Blog
Musik-Portal
Bands
Galerie
Forum
Download
Gästebuch
Links
Muzik!
Google AdSense
Ähnliche Themen
Artikelpartner
© 2010 Muzik23 – Musik-Szene Rhein/Main