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Geschrieben von: Tor Loewenherz
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Montag, den 01. Mai 2006 um 14:58 Uhr |
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Kanadische Musiker und Produzenten haben sich am 26. April 2006 zusammengeschlossen, um dem Eindruck entgegenzuwirken, dass die Musikindustrie in ihrem Namen handelt. Die "Canadian Music Creators Coalition" ist der Meinung, dass die Musiklobby nicht die Interessen der Künstler vertritt. Die Künstler haben drei Thesen publiziert, die hier gekürzt wiedergegeben werden:
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Es wäre destruktiv und
scheinheilig, Fans zu verklagen. Labels
hätten Fans gegen den Willen der Künstler angeklagt und Gesetze, die diese
Klagen ermöglichen, könnten nicht im Namen der Künstler gerechtfertigt
werden.
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Digitale Sperren wären riskant und kontraproduktiv. Solche Sperren
sollten nicht eingesetzt werden und Gesetze dürften die Umgehung dieser
technischen Maßnahmen nicht verbieten. Stattdessen sollten Verbraucher
die von ihnen erworbene Musik im Sinne einer fairen Nutzung in andere
Formate übertragen können, ohne ein zweites Mal zahlen zu müssen.
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Die Kulturpolitik des Landes sollte die wahren Künstler des betreffenden Landes - in diesem Fall
Kanadas - und die damit verbundene
musikalische und kulturelle Szene unterstützen. Große Label wären dagegen
hauptsächlich auf ausländische Künstler fokusiert.
An dieser Initiative könnten sich auch deutsche Bands und Kulturschaffende ein Beispiel nehmen.
Quelle: http://www.intern.de/news/7898.html
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