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Sommernachts-Töne – Raus aus dem Keller 1997!

veröffentlicht als Leitartikel in der Kick’n’Roll Nr. 16, Mai 97

Der Sommer naht, auch wenn man es ihm noch nicht ansieht. Wie jedes Jahr stellen sich dem musikinteressierten Sonnenanbeter und Ozonignorant die Fragen: Wo laufen wann welche Open Airs, wer spielt, wie teuer, was esse und trinke ich, um zwei Tage nicht aufs Klo gehen zu müssen? Frank Doerr und Torsten Röpke testeten vor und geben Tips.

SOMMERSCHEIN – FESTIVAL

Sportpark Heide Hofheim, 04.-06. Juli

Letzten Sommer fand auf dem Sportpark Heide in Hofheim bereits das erste Sommerschein Festival statt und sorgte auch gleich für Begeisterung seitens aller Beteiligten. Was als „Idee zum Austausch von Musikern und Menschen“ begann, so Mitinitiator Mathias Knapp, wurde ein cooles Hippie-Spektakel der besonderen Art: 2 Tage und Nächte konnte man (natürlich kostenlos) bei bestem Wetter 17 Bands aus ganz MTK belauschen und ganz nebenbei an einem klasse Rahmen-proramm teilnehmen. So gab es Zirkusaufführungen, Workshops, Naturkost und Gras vom feinsten, und, trotz der verschiedensten Besuchergruppen, einfach keinen Streß oder Ärger.
Von Freitag, den 4., bis Sonntag, dem 6. Juli soll dieses Jahr das zweite Sommerschein Festival stattfinden, und das Organisationsteam um die Jungs von Chill Sound hofft natürlich auf massig Unterstützung. So sind generell alle „Künstler“ (d.h. Leute, die etwas darbeiten möchten: Musiker, Feuerschlucker, Clowns etc.) dazu eingeladen, an diesem Festival teilzunehmen, bzw. es mitzugestalten. Also aufgepaßt ihr Bands aus FFM, wollt ihr auch im MTK Stars werden, so könnte dies eure Chance sein.!
Um die Finanzen ein bißchen gerade zu halten, verzichten alle Beteiligten auf eine Bezahlung, und auch eine „Vorfinanzierungsparty“, die am 28. Mai im Jazzkeller Hofheim stattfindet, soll die Kasse noch ein wenig auffrischen. Wer also Lust hat sich an dem Open air Festival zu beteiligen, der melde sich bis zum 16. Mai.
Kontakt: Chill Sound Kultur, Fon:  06190/1079, Matthias Knapp, Im Engler 20, 65830 Kriftel, „Sommerschein“,

Torsten

ROCK AUF DER BURG

Burg Königstein, 05. Juli

Dieses Festival findet am Samstag, den 5. Juli 1997 bereits zum 15. Mal statt. Auch wenn die Headliner oft große Namen hatten (Jule Neigel, Leningrad Cowboys, Fischer Z), so galt dieses Spektakel doch auch als Forum für regionale Bands.
Dieses Mal jedoch stellten die „Königsteiner Musikkonzepte e.V.“(KMK) ihr Open Air wohl unter das Motto „dem Nachwuchs keine Chance“. So geben sich neben den üblichen Hands on the wheel und den  „…und es gibt sie immer noch“ Rodgau Monotones auch – man lese und staune – BAP die Ehre. Die beiden ersteren waren schon einmal Gäste in Königstein, während die KMK schon mehrfach vergeblich versucht hatten, die letzteren an Land zu ziehen. Der Kartenpreis liegt dieses Jahr bei 49 Mark, passend zur Vermögensstruktur der einheimischen Bevölkerung.
Freunde solider Rockmusik können sich dann ab 16 Uhr ein Konzert in gewohnt malerischer Kulisse und gutem Soundniveau reinfahren, daß hoffentlich seinen Preis wert ist. Die Karten gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen.
Kontakt (für Beschwerden und ähnliches): Königsteiner Musikkonzepte e.V., c/o Jugendhaus, Adelheidstr. 1, 61462 Königstein, Fon: 06174/202-203

Torsten & Frank

FLÖRSHEIMER OPEN AIR

Flörsheim Rüsselsheimer-Mainbrücke, 11-12.Juli

Ins 22. Jahr geht dieses Festival, auf dem vor langer Zeit auch schon die Scorpions spielten. Auch hier gibt es Probleme mit der Umweltschutzbehörde wegen der Lautstärke.
Stattfinden wird das Ganze am 11./12. Juli auf den Wiesen unter einer Mainbrücke zwischen Flörsheim und Rüsselsheim. Bei freiem Eintritt finden wohl auch dieses Jahr wieder ca. 1500-2000 Besucher ihren Weg.
Das Programm steht. Als Top-Acts werden Dangaclass und Ninos con Bombas (Latinopunk) erwartet. Auch die phantastischen Laurel & Laurel sind wieder als Pausenknüller im Gespräch. Aus unserer Region kommen Common Spring (Folk aus Ffm) und Noltemayer (Crossover aus Ffm/Flörsheim)
Kontakt: Andreas Gutjahr, Fon: 06145/8439

Frank

 

MÜHLBERG FESTIVAL

Johannesberg, 11-13. Juli

1979 gründete sich die ‘Aktion Jugend Johannesberg’, um aus einer kleinen Fete ein Open Air werden zu lassen. Zumindest ist dies als einziges der damaligen Ziele, die den Bereich Jugend und Kulturarbeit betrafen, übriggeblieben. Sechs Kilometer nördlich von Aschaffenburg liegt jenes Johannesberg, wo eine Waldlichtung auserkoren wurde.
Mittlerweile kommen pro (Festival-)Tag ca. 3000 Menschen, an einem guten gar 5000. Und dies, obwohl das Mühlberg als Regenfest berüchtigt ist, da 15 der mittlerweile 17 Open Airs verregnet waren. Sogar die Bauern der Umgebung richten sich danach. Sie wissen, wenn’s Mühlberg ist, entfällt die Feldarbeit. Dafür kommen sie dann Sonntags nach dem Kirchgang, denn dann spielen zur Gaudi der Freaks die Johannesberger Musikanten bayrische Polkas und Walzer. Dies findet in der ‘Basilika’ statt, einem riesigen Holzzelt gegenüber der Bühne, in das sich die Festivalbesucher vor der Schlammschlacht retten können oder um den genialen Mohnkuchen (und natürlich vieles andere) zu genießen.
Dieses Jahr findet das Mühlberg vom 11.-13. Juli statt. Der Eintritt beträgt für die gesamt Zeit 20 DM. Die Bands stehen schon größtenteils fest. Waren es im letzten Jahr vor allem Gruppen aus Rhein-Main, so liegt der Schwerpunkt dieses Jahr auf dem Ausland. Die Topacts sind Hank Shizzoe (FolkCountryBlues aus der Schweiz), sowie Bass Dance (Reggae) und die Hunting Cows (Brit-Pop) aus England. Die Mühlberger bringen einfach, was  sie gut finden, und manche Band, die dort gastierte, wurde später bekannt wie z. B. die Rodgau Monotones und Pur. Wenn ihr also Karriere machen wollt, bewerbt euch.
Kontakt: Alex Wagner, Kahlgrundstr. 1, 63867 Johannesberg, Fon: 06029/1362.

Frank

UNDERCOVER-FESTIVAL

JUZ Fechenheim-Nord, 12. oder 19. Juli

Zum dritten Mal findet das einzige Open Air statt, das die Popel-Metropole am Main zu bieten hat – sieht man von dem Betonfestival auf der Zeil einmal ab.
Schon früher spielten Bands auf dem Gelände des JUZ Fechenheim-Nord, doch erst nach einem Gig der Copy Cats bekam das Kind einen Namen und wurde größer. Dieses Jahr soll es am 12. oder 19. Juli stattfinden. Im Gespräch sind die Strassenjungs und Humanimal Bunch. Dazu kommt eine JUZ-Band. Eine weitere Frankfurter Combo wird noch gesucht.
Nachdem das Fest im letzten Jahr auf einem größeren Gelände stattfand, waren die Veranstalter von der Zahl der Besucher und ihrem Verhalten (wie z.B. Feilschen um die Höhe des Eintrittspreises) sehr enttäuscht. Veranstalter Uwe Most hält das Frankfurter Publikum für uninteressiert an solch alternativen Events. Ebenso frustriert ihn das Ordnungsamt, das ihm bei seinen Expansionswünschen ständig Steine in den Weg legt. Ein taugliches Gelände hat er zwar nun gefunden, doch ohne großen Namen sind in dieser Stadt keine Sponsoren zu finden. Hier also nun für Bands, Besucher und Geldgeber der
Kontakt: JUZ Fechenheim-Nord, Borsigallee 10, Fon: 069/418030

Frank

 

ROCK IM SCHNAAKELOCH

Kelsterbach, 18.19. Juli

Zum zwölften Male gibt es vom 18.-19. Juli 1997 dies Festival, von dem die letzten drei im Zweijahresrhythmus stattfanden. Gegründet wurde es von einigen Jugendlichen, die die Kulturszene in Kelsterbach beleben wollte. Da die Stadt damals noch eine der reichsten in Deutschland war, stellte die finanzielle Unterstützung kein Problem dar.
Den Namen erhielt das Festival von dem Feuchtbiotop, in dem der Sportplatz gelegen ist, auf dem die Show stattfindet. Der Veranstalter versicherte mir allerdings, daß die Schnaken bislang die Festivalbesucher verschont hätten. Die Action wäre wohl zuviel für sie. So dürften auch diesmal 1500-2000 Besucher pro Tag ihren Weg finden.
Mich hat die Programmgestaltung und Terminplanung der letzten Jahre eher abgeschreckt, doch nun geht das Fest neue Wege: Weg von den Cover-Bands heißt die Devise. Freitag kann man bei freiem Eintritt einer Menge Kelsterbacher Bands lauschen. Der Samstag steht im Zeichen überregionaler Acts. Es kommen Madonna HipHop Massaker (Berlin), Turbo A.C.’s (SixtiesGaragePunk aus New York), Skelleton Surfers (die Monsters aus der Schweiz ohne ihren Sänger) und Vincent of the Conbory (US-Punk aus Speyer). Die fünfte Band steht noch aus. Der Eintritt kostet 20 DM im VVK oder 25 AK.
Kontakt: Klaus Schollenberger, Gundwaldstr. 13, 65451 Kelsterbach, Fon: 06107/991400.

Frank

STEINBRUCHFESTIVAL

Mühlheimer Steinbruch, 18.-20. Juli

1992 gründete sich aus einer Proberaumgemeinschaft von drei Bands der Verein ‘Artificial Family’. Im selben Jahr noch veranstaltete er im Augenwald sein erstes Festival im Zelt. 1993 kam dann das erste Open Air im Mühlheimer Steinbruch hinzu, der eine phantastische Kulisse mit Wald und See bietet.
Dieses Gelände steht unter Naturschutz und es wird immer schwieriger, die Auflagen umzusetzen. Doch zeigte sich die Behörde bislang kooperativ. So geht also das Open Air dieses Jahr vom 18.-20. Juli umsonst & draußen über die Bühne. Die Besucherzahl dürfte wieder bei 1500-2000 pro Tag liegen, womit das Fassungsvermögen des Platzes auch ausgeschöpft ist.
Die Bands stehen noch nicht fest, Combos können sich also noch bis zum 1. Juni bewerben.
Kontakt: Artificial Family, Gerhart-Haupt-mann-Straße 11, 63165 Mühlheim, Fon: 06108/67316

Frank

STRANGE NOISE FESTIVAL

Dietzenbach, 22./23. August

Nicht nur Dietzenbachern sollte das jetzt zum vierten Male stattfindende Strange Noise ein Begriff sein. Für „Alternativlinge“ ist das Festival schon fast so eine Art „German Lollopalooza“.
Auch dieses Jahr gitb es wieder jede Menge Bands (26!) und Musik größtenteils aus der Indie-Ecke. Headliner und Programm stehen zwar noch nicht ganz fest, der Nachwuchs ist jedoch im Programm fest integriert. Gerockt wird also am Freitag, 22. und Samstag, 23. Au-gust – und folgende Bands sind mit dabei: Terrorgruppe, Cobalt 60, Oomph, Earthcake, Water Breaks Stone und Strainsick lassen es am Freitag krachen. Am Samstag werden Miles, Trouble Unit, No Sex until Marriage, The Automanic, Sorgenbrecher, Humanimal Bunch und Pothead sicher für reichlich Lärm sorgen.
Neu ist allerdings ein Mindestverzehr (Eintritt frei) in Höhe von zehn DM. Durch mitgebrachte Speisen und Getränke der Besucher wurde bisher keine große Kasse gemacht an Essen und den Getränkeständen. Jeder Festivalbesucher muß also zwei Getränkebons im Wert von fünf DM erwerben, damit die Kosten dieses Jahr kalkulierbar bleiben.
Wer die Nase voll hat von dieser Welt, hat die Möglichkeit, sich an dem Wochenende mal von einem Kran zu stürzen: Bungy-Jumping! Experten werden die ganze Sache natürlich a kla bisserl erschweren, Überlebende haben indes sogar die Chance, eine Flugreise zu gewinnen. Freaks also aufgepaßt, dieses Jahr springt man in Dietzenbach!
Kontakt: Michael Glindemann, fon: 06074)814136; fax: 814137

Torsten

BURGFEST

Friedberg, 19. Juli

Nennt mir eine Stadt in unserer Region – Neun Buchstaben, der erste ein F, der zweite R -, wo ein tolles Open Air stattfindet. Frankfurt? Falsch! Friedberg heißt die Lösung.
Dort gründete sich im Februar 1975 das autonome Jugendzentrum, wo sich aus Jusos, linken Initiativgruppen und dem Vorstand des Stadtjugendringes die organisatorische Basis für das erste Burgfest ‘76 bildete. Das damalige Motto ‘für alle etwas’ gilt auch heute noch. Die Organisatoren des Burgfestes haben sich allerdings 1995 verselbständigt und einen Verein gleichen Namens gegründet. Das Open Air finanziert sich aus sich selbst heraus, was ein gewisses Maß an Unabhängigkeit und Eigenständigkeit bedeutet.
Der Wandel vom Fest für „langhaarige, dreckige DrogenkonsumentInnen“ zum weithin akzeptierten Aushängeschild hat sich längst vollzogen. Geblieben ist das Ambiente. Jene durch Menschen gestaltete Verbindung aus Stein und Natur, wie es sonst nur auf dem Open Ohr oder in Königstein zu finden ist.
Das diesjährige 22. Burgfest geht am Samstag, den 19. Juli über die zwei Bühnen des Schloßgartens. Unter anderem spielen Kick La Luna (Ffm), das Ensemble Mzetamze (Frauenvokalensemble aus Georgien), Bill Evans (Miles Davis-Mukker), die Mardi Grass Band (Funk, Soul), Razzle Dazzle (HipHop) und Brings (Rock aus Köln).
Zusätzlich gibt’s am Freitag ein ‘Opening Event’ auf der Naturbühne, der vor allem das junge Publikum ansprechen soll. Hier treten – neben weiteren Gruppen – aus unserer Region Re Invented, Pornflakes und die Killrays auf.
Die Eintrittspreise sind gestaffelt: Menschen bis 12 zahlen nichts, von 13-17 Jahren in Höhe des Alters und ab dann kostet’s im VVK 18 DM zzgl. Gebühr (für beide Tage) und an der Kasse 25 DM für den Samstag. Die Veranstalter rechnen mit 5000-6000 Besuchern und freuen sich übrigens über junge Menschen, die bereit sind, verbindlich mitzuarbeiten.
Kontakt: Friedberger Burgfest e.V., Postfach 100307, 61143 Friedberg, Fon: 06031/88263, Fon & Fax: 06031/93387

Frank

FOLKLORE IM GARTEN

Wiesbaden-Freudenberg, 29.-31. August

1977 begann dieses Festival mit einer improvisierten Bühne und einigen Flohmarktständen in den Reisinger Anlagen. Nach zwei Umzügen ist die Folklore dann im schönen Schloßgarten gelandet und zum letztjährigen Jubiläum gab es „das geilste Festival weit und breit mit 166 KünstlerInnen aus 6 Ländern auf fünf Bühnen“ sowie 161 Ständen, Zeltplatz und bewachtem Fahrrad-Parkplatz. Der Spaß kostet entweder 5 DM für einen oder 10 DM für drei Tage. Darin enthalten sind drei Tage kostenloses Busfahren in ganz Wiesbaden und Mainz. Klasse!
Aus anfänglichem Folk- und Liedermacherkram wurden dann Jazz, Blues und Rockmusik die favorisierten Stile. Mittlerweile sind eher HipHop, Punk oder Ska angesagt, die Zielgruppe ist jünger geworden. Dennoch kommen an den drei Tagen locker 60000 Menschen unter-schiedlichen Alters zusammen. Schließlich gibt es auch ein Kinderprogramm, das Frauenzelt, viel Kleinkunst und Innovativ-Spektakuläres.
Dieses Jahr erwartete euch aus Frankfurt das gräßliche Eisberg-Duo, LIR aus Niedernhausen und aus Wiesbaden das Herr Berger Trio, LOW-FI generator, Frau Doktor und Heremit. Dazu natürlich überregionale und internationale Acts. Wer die Open Air Saison anständig beschließen will, sollte also den 29.-31. August fest einplanen.
Kontakt: Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden, Amt für soziale Arbeit, Abt. Kultur vor Ort, Dotzheimer Straße 97-99, 65197 Wiesbaden. Programm- und Info-Tel: 0611/313465

Frank

SZENE WIESBADEN

Abgesehen von der „Folklore im Garten“ gehen hier noch vier weitere Festivals ab.

Vom 20-21. Juni eröffnet das Schlachthof Sommer Open Air die Wiesbadener Saison. Der Freitag ist deutschsprachig gehalten mit den Lokalmatadoren Rekord, Blumfeld, Die Sterne und Wahre Schule. Samstag spielen nach einer noch unbekannten Wiesbadener Gruppe drei Hardcore-Bands: Painted Thin (Kanada), Terrorgruppe (Berlin) und Lagwaggon (USA). Den Abschluß machen Gluecifer und Turbonegro aus Norwegen. Kontakt: Kulturzentrum Schlachthof, Fon: 0611/731212, Fax: 731217.
Am 12. Juli gibt’s das Eine Welt Musikfest auf dem Neroberg. Kontakt: Hanne May, Fon: 06123/700335. An gleicher Stelle folgt am 18&19. Juli das Neroberg Open Air. Kontakt: Rock für Wiesbaden, Fon: 0611/9467866. Den definitiven Abschluß gibt’s dann wieder im Schlachthof mit dem Festival II am 13. September. Bands stehen noch keine fest, also meldet euch beim Kulturzentrum (Kontakt siehe oben).

Frank

WAS FEHLT?

Natürlich konnten wir uns nur auf einige Open Airs konzentrieren. So fehlen hier unter anderem:
Das Open Ohr in Mainz, das schon vor Erscheinungstermin dieser Ausgabe stattfand. Das KOMMZ-Festival (Aschaffenburg-Nilkheim), weil die Veranstalter aufgrund des hohen Besucherandrangs keine weitere Öffentlichkeit wünschen, Burg Herzberg und das Open Ernstival (Wetterau) aufgrund unbekannter Veranstalter sowie Sounds of Frankfurt, weil’s für magersüchtige Betonkonsumenten gedacht ist.
Wer sich noch weiter informieren will, der sollte 3 DM und einen frankierten Rückumschlag an Klaus Göndöcs, Gallusstr. 39 in 65439 Flörsheim schicken. Dort gibt’s den legendären grünen Open Air Kalender.

Frank

Tor Loewenherz

Autor: Tor Loewenherz

Mit acht Jahren Klavierunterricht, ab 18 E-Gitarre und Bassgitarre. Ab 1983 erste Band. Erster Tonträger 1989 (MC VenDease live). Lehrer für Bassgitarre. Als Musik-Journalist beim Fachmagazin "the Bass", dem Musikermagazin Kick'n'Roll u.a.. Musik-Projekte in Offenbach und Frankfurt mit Jugendlichen aus sozialen Brennpunkten. Gesangsunterricht im Bereich funktionaler Stimmbildung nach Lichtenberg und Reid mit Studium klassischer Literatur. Diplomarbeit zum Thema "Musikimprovisation in der Sozialpädagogik". Seit 1996 sporadische Auftritte mit meist improvisiertem Charakter.

2 Kommentare

  1. wenn die frankfurter uninteressiert sind
    warum werden sie zwangsbeschallt?
    lärm ist umweltverschmutzung
    und genauso schädlich wie passiv rauchen

  2. Jürgen Diessl

    28/06/2008 @ 20:26

    High, wir würden uns sehr freuen wenn Du auch in 2008 wieder auf das Open Ernstival hinweist. ALle notwendigen Infos unter http://www.open-ernstival.de
    Ich fülle aber auch gerne ein Formular aus, wenn es hilft.
    Ach ja wir feiern dieses Jahre 20 Jahre Open Ernstival…
    Mit vielseitigen Grüßen

    Jürgen

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