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Procyon

Die Band

frank und alexProcyon wurde 1982 von den beiden Musikern Jens Lück (Drums) und Christian Schneider (Keyboards) ins Leben gerufen. Bis zum Ende der Band 1987 waren diese beiden auch die führenden Köpfe. Ich selbst stieß am 10. Oktober 1984 aufgrund eines Aushangs in meiner Stammkneipe hinzu und blieb dann ebenfalls bis zum Ende dabei. Unser großes Problem war immer wieder die Besetzung von E-Gitarre und Gesang, bis 1986 Alex Spelz den Eierschneider zu bedienen begann und mit Elke Jung endlich eine versierte Sängerin zu Procyon fand. Am 21.08.87 endete die Procyon-Story, da die Hälfte der Band – und vor allem die beiden Köpfe – nach Hamburg zogen, wo Jens Lück heute mit dem „Art Of Music“-Studio als Produzent und Musiker erfolgreich ist.

Die Musik von Procyon war von zwei Grundrichtungen geprägt. Das eine war keyboardbetonter, deutschsprachiger Art-Rock im Stil der alten Genesis (Peter Gabriel Zeiten), Eloy oder Anyone’s Daughter. Das andere war groovig-funkiger Jazz-Rock á la Weather Report und Brand X. Dies führte dazu, daß Procyon irgendwann mit zwei völlig verschiedenen Sets und unterschiedlichen Besetzungen auftrat. Die Art-Rock-Stücke wurden um die ehemalige Procyon-Sängerin Leslie Dennert an Keyboards und Backings verstärkt, während die Jazz-Rock-Combo völlig auf eine Sängerin verzichtete (dieser Part wurde dann auch mal von mir übernommen) und sich stattdessen mit den Percussionisten René „El Payo“ Schneider verstärkte.

Gigs gab es viele: auf Open Airs (Wutzstock, Zerf, Stadtgarten Saarlouis oder Limbach) und in Kulturkneipen (Café Passée, Schwalbach, Café K, St. Ingbert). Besonders beliebt waren die Gigs im großen Weinhaus Arns (Saarlouis-Fraulautern) oder die freien Auftritte in der breiten Garageneinfahrt der Lück’schen Villa (Saarlouis-Picard), die immer wieder eine neue Procyon-Saison einläuteten. Durch letzteres fand auch einmal ein junger Zeitungsausträger, zufällig durch die Musik angelockt, zur Band, entdeckte als unser Co-Mixer die Tontechnik und besitzt heute eines der besten saarländischen Studios: Marcel Sude von Twilight Music.

Die Photos

Hier geht’s zum Procyon-Fotoalbum.

Die CD’s

Cover 1Procyon: Feuerzeichen
CD, 65 min., MUZIK 007, 2000

Das Abschiedsdemo einer der wichtigsten Bands, in denen ich bislang gespielt habe. Art-Rock im Stil der alten Genesis mit langen Instrumentalparts und alptraumhaft/hoffnungsvollen deutschen Texten.

 

cover 2Procyon: Eine Reise beginnt
CD, 65 min., MUZIK 020, 2003

Ganz frühe Aufnahmen von 1984/85 mit dem Stammtrio Lück/Schneider/Doerr. Vier Stücke vom ersten Proberaum-Konzert mit der Querflötistin Claudia Hirsch, sowie eine der ersten Version von „Kraab“ mit dem Gitarristen Axel Lang.

 

cover 3Procyon: Iridium Flare in Cassiopeia
CD, 70 min., MUZIK 021, 2003

Improvisationen von 1984 und 1986 mit dem Stammtrio Lück/Schneider/Doerr. Dazu die Querflötistin Claudia Hirsch, der Gitarrist Olaf Dannenfeld sowie der Volker Kriegel Gitarrist Karsten Frommelt.

Weitere Procyon-CD’s sind geplant – bitte kosmische Zeitrechnung beachten.

Die Downloads

Titel LoFiPrev CD Rec-Date Grösse
Traumtänzer (*) Preview Feuerzeichen     08.87 6,4 MB
Schattenwelt (*) Preview Feuerzeichen     08.87 6,2 MB
Tanz der Teufel (*) Preview Feuerzeichen     08.87 5,6 MB
Feuerzeichen (*) Preview Feuerzeichen     08.87 4,1 MB
Das jüngste Gericht (*) Preview Feuerzeichen     08.87 3,3 MB
Der Narr (*) Preview Feuerzeichen     08.87 4,7 MB
Yang (*) Preview Feuerzeichen     08.87 5,5 MB
Funky Fritz (*) Preview noch nicht auf CD 12.02.87 5,6 MB
Mysterious Joe (*) Preview noch nicht auf CD 12.02.87 6,1 MB
Cassiopeia 2 (*) Preview Iridium Flare in Cassiopeia 18.01.86 9,4 MB
Iridium Flare 2 (*) Preview Iridium Flare in Cassiopeia 25.01.86 7,3 MB
Traum (*) Preview Eine Reise beginnt 26.12.84 11,5 MB

12 Procyon-Songs online, davon 12 freigeschaltet bei MP3.de und 0 via MUZIK!

Download

Die Cover können im Download-Bereich von MUZIK23 heruntergeladen werden – hier die Site bei MP3.de

Tor Loewenherz

Autor: Tor Loewenherz

Mit acht Jahren Klavierunterricht, ab 18 E-Gitarre und Bassgitarre. Ab 1983 erste Band. Erster Tonträger 1989 (MC VenDease live). Lehrer für Bassgitarre. Als Musik-Journalist beim Fachmagazin „the Bass“, dem Musikermagazin Kick’n’Roll u.a.. Musik-Projekte in Offenbach und Frankfurt mit Jugendlichen aus sozialen Brennpunkten. Gesangsunterricht im Bereich funktionaler Stimmbildung nach Lichtenberg und Reid mit Studium klassischer Literatur. Diplomarbeit zum Thema „Musikimprovisation in der Sozialpädagogik“. Seit 1996 sporadische Auftritte mit meist improvisiertem Charakter.

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