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Ylvis

ylvisIch steh seit einiger Zeit sehr auf Ylvis, begnadete Musiker und Songwriter, Komiker und Entertainer. Und vor allem: Intelligente Texte, kombiniert mit eingängigen Refrains. Geniale Melange aus Mainstream und krudem Zeug.

Die beiden norwegischen Brüder Bård und Vegard Ylvisåkerd sind seit vielen Jahren aktiv. Seit 2011 haben sie die wöchentlich ausgestrahlte Late-Night-Show „I kveld med Ylvis“ (Heute Abend mit Ylvis) bei TVNorge.  Dafür produzierten Sie Parodien in professionell gemachten Videos, die es auch auf YouTube zu sehen gibt. Dabei wirken Ylvis immer ernst, während sie teils wirres Zeug von sich geben 😉 Oder wie eine Norwegerin zu einem Lied schreibt: „Es ist ein so guter Song, aber der Text ist nicht ernst gemeint. Das sind Ylvis, wie wir sie kennen.“

Für die, die meine neue Lieblingsband noch nicht kennen:

Ihr aktueller TopHit „The Fox (What Does the Fox Say?)“. Kennen mittlerweile viele, aktuell über 111 Millionen Aufrufe. Sozusagen der neue Gangnam Style.

Aber Ylvis haben im Unterschied zu Psy ganz andere Qualitäten im Songwriting. Vor allem die, die „The Fox“ nicht mögen, sollten sich insofern auch ihre anderen Songs anhören. Und Fans vom Fuchs sowieso:

„Work it“, interessante Verarbeitung in Sachen Sexualität. groovy:

Ihr Song über „Stonehenge“:

Leicht episch-metalmäßige Hommage auf „Jan Egeland“ von amnesty international:

Junge sucht Mädchen, einmal anders. Brachiale Mischung aus Musical und Dubstep – „Someone like me“:

„Pressure“, wieder was für den Dancefloor und gleichzeitig ein Text zum Thema „Druck“ 😉

Cool angejazzt „My Cabin“:

Und wer auf YouTube sucht, findet noch viel mehr interessantes, auch Mitschnitte aus ihren Shows oder lustige Songs mit norwegischen Texten. Hier zum Beispiel ihre offizielle Playlist und hier das ultimative Ylvis-Komplettvideopaket bei YouTube. Have fun!

Fotonachweis: EspenM, this file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license.

Tor Loewenherz

Autor: Tor Loewenherz

Mit acht Jahren Klavierunterricht, ab 18 E-Gitarre und Bassgitarre. Ab 1983 erste Band. Erster Tonträger 1989 (MC VenDease live). Lehrer für Bassgitarre. Als Musik-Journalist beim Fachmagazin "the Bass", dem Musikermagazin Kick'n'Roll u.a.. Musik-Projekte in Offenbach und Frankfurt mit Jugendlichen aus sozialen Brennpunkten. Gesangsunterricht im Bereich funktionaler Stimmbildung nach Lichtenberg und Reid mit Studium klassischer Literatur. Diplomarbeit zum Thema "Musikimprovisation in der Sozialpädagogik". Seit 1996 sporadische Auftritte mit meist improvisiertem Charakter.

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